Zusammen lebt sich’s besser

Wie in den KOWO-Quartieren Gemeinschaft entsteht
Ein gutes Zuhause endet nicht an der Wohnungstür. Es beginnt dort – und setzt sich im Treppenhaus, im Innenhof und im gesamten Quartier fort.
Wohnen bedeutet mehr als vier Wände. Es bedeutet auch: Nachbarschaft, Begegnung und manchmal die Fähigkeit, miteinander auszukommen, obwohl man sich einander nicht ausgesucht hat. Genau hier setzt das Engagement der KOWO an.

Mehr als Vermieter
Als kommunales Unternehmen versteht sich die KOWO nicht nur als Anbieter von Wohnraum, sondern als aktiver Teil des städtischen Lebens. Ziel ist es, Quartiere zu schaffen, in denen Menschen nicht nur wohnen, sondern sich auch begegnen und unterstützen können.  
Denn Gemeinschaft entsteht nicht von allein. Man muss ihr Raum geben.

Zusammenhalt im Alltag
Sozialer Zusammenhalt zeigt sich selten in großen Gesten. Meist sind es die kleinen Dinge:

Und manchmal reicht es schon, einfach mal zu klingeln und miteinander zu reden, bevor aus einem kleinen Problem ein großer Konflikt wird.  

Unterstützung
Unterschiedliche Lebenssituationen, Gewohnheiten oder auch kulturelle Hintergründe können zu Herausforderungen führen.
Genau dafür gibt es das Sozialmanagement der KOWO.
Was es leistet:

Ziel ist es, Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten funktionieren – und das möglichst frühzeitig.
Manchmal geht es um große Herausforderungen, um Missverständnisse, die sich mit einem Gespräch klären lassen, oder jemanden, der zuhört und den Überblick behält.

Gemeinschaft fördern
Neben individueller Unterstützung setzt die KOWO gezielt auf Angebote, die das Miteinander stärken.

Dazu gehören unter anderem:

So entstehen Orte, an denen Begegnung ganz selbstverständlich wird.

Beispiele aus dem Quartierleben
Das Engagement ist vielfältig – und oft ganz nah am Alltag der Mieter:

Viele Möglichkeiten, sich einzubringen – oder einfach dabei zu sein.

Im Gespräch: Quartiermanager Imbrahim Souleyman Hamed und Quartierleiter Robert Willecke
Im Gespräch: Quartiermanager Imbrahim Souleyman Hamed und Quartierleiter Robert Willecke

Wenn Hilfe mehr ist als ein Angebot
Ein wichtiger Teil der Arbeit wird im Hintergrund geleistet. Oft dann, wenn Situationen bereits schwierig geworden sind.

Hier zeigt sich, worauf es ankommt:

Und manchmal auch klare Grenzen setzen. Denn Zusammenleben funktioniert nur, wenn alle ihren Teil dazu beitragen.  

Ein starkes Netzwerk im Hintergrund
Deshalb ist ein entscheidender Faktor für funktionierende Quartiere die Zusammenarbeit mit Partnern.
Hier arbeitet die KOWO eng mit sozialen Trägern, Beratungsstellen, Vereinen und Initiativen sowie der
Stadt Erfurt zusammen. So entsteht ein Netzwerk, das Unterstützung bietet, bevor aus kleinen Problemen große werden.
Wo Nachbarschaft lebendig wird

Das vielleicht Wichtigste passiert aber oft ganz ohne Organisation: Wenn Nachbarn sich gegenseitig helfen. Wenn jemand Hausaufgabenhilfe anbietet. Wenn man füreinander einkauft oder einfach mal nachfragt, wie es geht. Das sind die Momente, in denen Quartiere wirklich lebendig werden.

Ein Zuhause für alle
Sozialer Zusammenhalt ist kein Projekt mit Anfang und Ende. Er entsteht jeden Tag neu – durch Menschen, die miteinander leben. Die KOWO schafft dafür die Rahmenbedingungen. Mit Leben füllen es die Menschen vor Ort selbst.

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